O dolci sguardi -
Gesine Heinrich singt Francesco Petrarca
Francesco Petrarcas „Canzoniere“ umfasst 366 Gedichte und gilt als eines der einflussreichsten Werke der Weltliteratur. Im 14. Jahrhundert findet Petrarca Bilder für seine bittersüßen Liebesqualen, auf die die Dichter der westlichen Literatur bis heute zurückgreifen. Weil er damit Gefühle beschreibt, die alle Liebenden der Welt kennen.
Am 6. April 1327 begegnet der 22jährige Francesco Petrarca seiner Laura. In der Kirche St. Claire in Avignon. Alle Gedichte seines „Canzoniere“ handeln von seiner unerfüllten Liebe zu ihr, von seiner Liebessehnsucht, seinen lustvoll-sinnlichen Fantasien und realen Qualen. Wer die Dame war, wissen wir nicht. In einem Brief an einen Freund schreibt Petrarca, dass er sich wünsche, sie sei nur eine Fiktion, denn dann wäre er nicht tatsächlich von dieser Frau besessen.
Gesine Heinrich hat eine Auswahl von 17 Sonetten des „Canzoniere“ von Francesco Petrarca im italienischen Original vertont. Stilistisch bewegt sie sich dabei zwischen volksliedhafter Canzone, Alter Musik und dem Kunstlied der Romantik.
Eine Hommage an den großen Italiener zu seinem 650. Todestag 2024.
